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Sächsisches Stickmustertuch
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Preis Vorlage: 23,50 Euro
Kreuze:
192/612
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Packung:
- Leinen:
Permin weiß, 16-fädig
- Seide *)
- Nadel
- Anleitung
82,00 Euro
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*) Farbabweichung zwischen
Abbildung und
Originalmaterial
möglich
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Die ersten erhaltenen Stickmustertücher auf dem Kontinent
entstammen dem frühen 17. Jahrhundert. Sie sind meist lang
und schmal, denn die Webstühle dieser Zeit wiesen nur eine
geringe Breite auf. Die schmalen Tücher dieser Zeit zeigen
in Reihen untereinander angeordnete Bordüren, Eckblumen, christliche
Motive, wie die Kreuzigung, den Ritter Georg, das Osterlamm und
weltliche Motive wie das höfische Paar oder Tiere." (Nina
Gockerell, Stickmustertücher, Kataloge des Bayerischen Nationalmuseums
München, Band XVI, München/Berlin 1980, S. 14) Auf diesen
sehr alten Stickmustertüchern werden Borten in zwei nebeneinanderliegenden
Blöcken angeordnet. Auf diesem Tuch besteht zumindest ein Block
aus Alphabeten. Darauf folgen verschiedene in Reihen angeordnete
Motive, wobei die beiden höfischen Paare, die aus dem Modelbuch
von Johann Sibmacher aus dem Jahre 1601 stammen, das Tuch deutlich
dominieren. Stickmustertücher dieser Aufteilung und Länge
wurden im 18. Jh. vor allem in Sachsen gestickt. Inspiriert ist
der Entwurf dieses Tuches durch eine Abbildung einer so genannten
Sachsenrolle in dem Buch "Stickmustertücher" von
Eva Maria Leszner. (Leszner, Eva Maria: Stickmustertücher.
Mit drei großen Musterbögen, Rosenheim, 3. Aufl. 1977,
S.41)
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